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Zubereitung von Kürbisgerichten
Kürbisse werden am leichtesten gedämpft oder mit einem
Flöckchen Butter und etwas Zucker gebraten. Gedämpfte Kürbisse schmecken an
sich schon gut, aber noch köstlicher werden sie mit etwas Butter und
Petersilie. Mit einer Champignon-, Tomaten- oder Käsesoße sind sie ebenfalls
hervorragend.
Vorbereitung:
Den Kürbis zuerst in gut handhabbare Stücke zerschneiden
mit Hilfe eines großen, scharfen Messers. Die Stücke in 2,5 cm dicke Scheiben
schneiden und die Schale, die Augen und das faserige Fruchtfleisch entfernen.
Dämpfen und schmoren :
Die Stücke 10 bis 20 Minuten dämpfen, bis sie weich
sind.
Sie können auch im abgedeckten Topf bei kleiner Hitze geschmort werden. Anfangs
etwas Wasser hinzufügen, damit die Stücke nicht anbrennen. Danach gibt die
Frucht selbst genügend Flüssigkeit. So dauert es etwa 20 bis 30 Minuten, bevor
das Fruchtfleisch weich wird.
Backen:
Die kleineren Arten lassen sich als Ganzes backen. Sowohl
die kleinsten (z.B.: Jack be little) als auch die größeren (z.B.:
Butternüsse, Acorns) einstechen, um den Dampf entweichen zu lassen. Ansonsten
erleben Sie eine Explosion!
Die Kürbisse können auch halbiert werden. Sie sind herrlich mit einem
Flöckchen Butter, aber ein paar Esslöffel Ingwer, Muskatnuss oder Zimt und
etwas Zucker verleihen ihnen noch mehr Geschmack. 45 Minuten bis 1 Stunde im
mäßig warmen Ofen (180°C) backen lassen. Die Kürbisse sollen weich sein,
wenn Sie sie mit einer Gabel einstechen.
Den halben Kürbis vor dem Backen mit der offenen Seite
nach unten auf einen Bratrost legen. Da die Schale während des Backens viel
weicher wird, kann der Kürbis hinterher aufgeschnitten und entkernt werden.
Pürieren ::
Den Kürbis auf eine der oben beschriebenen Weisen herrichten,
bis das Fruchfleisch weich ist. Bevorzugen Sie Winterkürbisse, denn sie sind
oft etwas trockener als die orangenfarbigen Kürbisse, so dass das Gericht
weniger feucht sein wird. Das Zuviel an Flüssigkeit durch Erhitzen unter
ständigem Rühren reduzieren, damit das Püree nicht anbrennt. Möglichst
vermeiden, das Fruchtfleisch abtropfen zu lassen, weil dies der Frucht viel
Aroma nimmt.
Spaghettikürbisse
Obwohl Spaghettikürbisse etwas sonderbar aussehen, lohnt es sich, sie besser kennenzulernen. Dieses Gemüse ist leicht bekömmlich und gesund, unter der Bedingung, dass eine fettarme Soße dazu serviert wird.
Den Spaghettikürbis in einem großen Topf Wasser kochen oder im mäßig warmen Ofen backen (180°C), bis die Schale zu bersten anfängt. Ein paar Mal einstechen, um den Dampf entweichen zu lassen, so dass der Kürbis nicht „explodiert". Der Kürbis ist gar gekocht, wenn er sich mit einem scharfen Messer leicht zerschneiden lässt.
Den garen Kürbis halbieren und dabei mit Topfhandschuhen festhalten. Die Kerne und das Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen. Das Fruchtfleisch mit einer Gabel auslösen, so dass es in lange, spaghettiähnliche Fäden zerfällt.
Das Fruchtfleisch schmeckt am besten, wenn es als Gemüse pur gegessen wird, mit einem ordentlichen Stück Butter, Seesalz und frisch gemahlenem Pfeffer abgeschmeckt. Sie können den Kürbis aber auch au gratin servieren oder mit Cheddar, mittelaltem oder reifem Käse oder einer anderen harten Käsesorte bestreuen. Das Fruchtfleisch wird ebenfalls als Nudelersatz verwendet und mit unterschiedlichen Soßen serviert.